Stellenausschreibung

Download: Stellenausschreibung Literaturzentrum Neubrandenburg

Stellenausschreibung
Beim Literaturzentrum Neubrandenburg e.V. ist zum 01.04.2023 die Stelle der

Literaturhaus und Archivleitung (m/w/d)

neu zu besetzen.


Der Trägerverein des Literaturzentrums betreibt das BrigitteReimannLiteraturhaus in
Neubrandenburg und das HansFalladaArchiv in Carwitz.

Im Literaturhaus ist eine ständige Ausstellung über die Schriftstellerin Brigitte Reimann
eingerichtet, hier finden regelmäßig literarische Veranstaltungen und Projekte statt.

Das HansFalladaArchiv befindet sich in einem Gebäude des HansFalladaMuseums in Carwitz, welches separat von der HansFalladaGesellschaft betrieben wird.

Zum regionalen Literaturarchiv des Literaturzentrums gehören neben dem Nachlass Hans Falladas Archivbestände zu Brigitte Reimann, Siegfried Pitschmann, Helmut Sakowski und weiteren Autorinnen und Autoren der Region.


Stellenprofil

  • inhaltliche und organisatorische Leitung sowie strategische Weiterentwicklung der Einrichtung einschl. Fördermittelakquise
  • Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Ausstellungen
  • Führungen und Vorträge für Besuchergruppen im Literaturhaus sowie regional und überregional bei Kooperationspartnern
  • Beratung in und ausländischer Archivnutzer, Beantwortung von Archivanfragen
  • Sammlung und Erschließung von Archivgut
  • Presse und Öffentlichkeitsarbeit einschl. Aktualisierung der Homepage
  • Repräsentation der Einrichtung und Netzwerkarbeit mit Kooperationspartnern
  • Organisation und Koordinierung der Vorstandsarbeit


Voraussetzungen/Anforderungen

  • Hochschulabschluss im Bereich Literatur, Archiv oder Bibliothekswissenschaft oder vergleichbarer Hochschul oder Fachhochschulabschluss
  • idealerweise einschlägige Arbeitserfahrung (nicht Bedingung)
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, englische Sprachkenntnisse
  • Belastbarkeit, Eigeninitiative, hohe Einsatz und Leistungsbereitschaft
  • zeitliche Flexibilität und Bereitschaft zu Wochenend und Abendeinsätzen
  • Führerschein und PKW

Arbeitsorte sind Neubrandenburg und Carwitz.
Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TvöDVKA.


Wir bieten Ihnen einen Arbeitsplatz in landschaftlich reizvoller Umgebung und eine
interessante, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte gern an Frau Erika Becker:

0395 5719182 oder
info@literaturzentrumnb.de


Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen senden Sie bitte an das Literaturzentrum Neubrandenburg e.V. Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg bzw. gern per EMail an
info@literaturzentrumnb.de. Bitte nur Kopien einreichen, da sie nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung des Datenschutzes vernichtet werden.


Bewerbungskosten und Kosten für Vorstellungsgespräche können nicht erstattet werden
.

Lesung in Neubrandenburg

Christoph Peters liest „Dorfroman“

Wann: Freitag, 8. Oktober 2021, 20 Uhr
Wo: Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Neubrandenburg
Eintritt: 6,00 € / erm. 4,00 €

Um Anmeldung wird gebeten:
Literaturzentrum Neubrandenburg | Gartenstr. 6 | 17033 Neubrandenburg
0395 / 57 19 180 | info@literaturzentrum-nb.de

Alles scheint noch vertraut in Hülkendonck, einem Dorf am Niederrhein. Als wären die dreißig Jahre, in denen der Erzähler hier nicht mehr lebt, nie gewesen. Sein Besuch bei den Eltern beschwört die Vergangenheit wieder herauf: die idyllische Weltfremdheit der 70er Jahre, den Beginn einer industriellen Landwirtschaft, die das bäuerliche Milieu verdrängt. Und den geplanten Bau des „Schnellen Brüters“, eines neuartigen Atomkraftwerks, das die Menschen im Ort genauso tief spaltet wie im ganzen Land. Einfühlsam und packend erzählt Christoph Peters von den inneren Zerreißproben eines jungen Mannes und eines ganzen Dorfes. Es ist der große Roman über den turbulenten Aufbruch in jene Bundesrepublik, in der wir heute leben.

Christoph Peters, geb. 1966 in Kalkar, lebt in Berlin. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und dem Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald.

„Das Dorf boomt – Die Dörfer sterben“. Das Phänomen der Dorfliteratur – Tagung in Penzlin

Tagung des Literaturzentrums Neubrandenburg und der Brigitte-Reimann-Gesellschaft in Kooperation mit dem Johann-Heinrich Voß-Haus Penzlin aus Anlass des Jubiläums „50 Jahre Literaturzentrum Neubrandenburg“

Wann: 7./8. Oktober 2021
Wo: Johann-Heinrich Voß-Haus und Alte Burg, Penzlin

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten:
Literaturzentrum Neubrandenburg | Gartenstr. 6 | 17033 Neubrandenburg
0395 / 57 19 180 | info@literaturzentrum-nb.de

Programm kurz
Programm lang

Tagungsband online

KONFERENZ Stadt & Literatur
BRIGITTE REIMANN ZUM 85. GEBURTSTAG

Burg bei Magdeburg
06. – 08. September 2018

veranstaltet von der
Brigitte-Reimann-Gesellschaft e.V. (BRG)

in Kooperation mit der
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL)

unter Mitwirkung der
Stadt Burg/M.

Tagungsband als Online-Publikation herausgegeben von der
Brigitte-Reimann-Gesellschaft e.V. (BRG)

hier online lesen

„… von verlorenen Illusionen“ – Lesung in Bautzen

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

Was: Lesung „… von verlorenen Illusionen“
Wann: Fr., 06.11.20, 19 Uhr
Wo: Kunstverein Bautzen, Schloßstraße 19, 02625 Bautzen

„von verlorenen Illusionen“ ist der Titel einer Lesereihe in Gedenken an die 1973 verstorbene DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Anlässlich des Jubiläums ihres Geburts- und Todesjahres bereist die Schauspielerin Elisa Ueberschär 2018/19 verschiedene Gemeinden in Ostdeutschland, die wesentliche Stationen im Leben der Autorin bildeten. Weiterlesen

„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963–1973“ – Lesung in Prenzlau

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover

Was: Inga Bruderek liest aus „Sei gegrüßt und lebe“
Wann: Do., 22.10.20, 19.30 Uhr
Wo: Dominikanerkloster Prenzlau, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau
Wieviel: VVK 8 €, AK 10 €
Karten: online

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen. Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre – voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine „Ankunft im Alltag“ zweier großer Schriftstellerinnen.

Grabstele für Brigitte Reimann enthüllt

Am 30.07.20 wurde auf dem Burger Ostfriedhof eine Grabstele mit der Inschrift „Ich bedaure nichts“ zu Ehren von Brigitte Reimann enthüllt. Die Fotos stammen von Maria Brosig.

 

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte "Glück auf" (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: So., 16.08.20, 14 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Anmeldung: E-Mail an info@kunstverein-hoyerswerda.de oder hemahoy@t-online.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert. Der Kunstverein Hoyerswerda besucht auf seinen Spaziergängen Orte in Neu- und Altstadt, die in den Büchern der Schriftstellerin Brigitte Reimann zu literarischen Orten wurden.

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte "Glück auf" (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 25.07.20, 14 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Anmeldung: E-Mail an info@kunstverein-hoyerswerda.de oder hemahoy@t-online.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert. Der Kunstverein Hoyerswerda besucht auf seinen Spaziergängen Orte in Neu- und Altstadt, die in den Büchern der Schriftstellerin Brigitte Reimann zu literarischen Orten wurden.

„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963–1973“ – Lesung in Leipzig

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover

Was: Inga Bruderek liest aus „Sei gegrüßt und lebe“
Wann: Do., 09.07.20, 19.30 Uhr
Wo: Haus des Buches, im Garten, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
Wieviel: 5 €, erm. 3 €
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@literaturhaus-leipzig.de oder Tel. 0341 30 85 10 86 (Anrufbeantworter)

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen. Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre – voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine „Ankunft im Alltag“ zweier großer Schriftstellerinnen.