„Stadt und Literatur – zum 85. Geburtstag von Brigitte Reimann“ – Konferenz in Burg bei Magdeburg

Cover "Franziska Linkerhand"

Cover „Franziska Linkerhand“

Was: Interdisziplinäre Konferenz „Stadt und Literatur – zum 85. Geburtstag von Brigitte Reimann“
Wann: 06.–08.09.18
Wo: Burg bei Magdeburg
Wieviel: Teilnahmebeitrag Gesamtprogramm 12 € / erm. 6 €, Besuch einzelner Teile möglich
Anmeldung: E-Mail an newsletter@brigittereimann.de

„Ich habe für diese Stadt gekämpft, damit es den Leuten Spaß macht, dort zu wohnen …“. Für dieses Ziel hat sich die Schriftstellerin Brigitte Reimann nicht nur in ihrem Roman „Franziska Linkerhand“ engagiert. 1960 bis 1968
war sie in Hoyerswerda Zeugin des Aufbaus der Neustadt und griff in die Debatten ein, wie man in einer sozialistischen Stadt arbeiten und leben sollte. Das müsste sich auch in der Art und Weise des Bauens wiederfinden, die sie als „kluge Synthese zwischen dem Notwendigen und dem Schönen“ verstanden wissen wollte. Brigitte Reimann ist am 20. Februar 1973 in Berlin gestorben; vor 85 Jahren, am 21. Juli 1933, wurde sie in Burg bei Magdeburg geboren. Anknüpfend an den Kampf der Autorin um die menschliche Stadt will die Tagung StadtplanerInnen, LiteratInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen und BürgerInnen der
Stadt miteinander ins Gespräch bringen.

Flyer zur Veranstaltung [pdf]

„‚Release me…‘ Brigitte Reimanns Erzählung ‚Die Geschwister‘ und Egon Richters Roman ‚Zeugnis zu dritt‘ – ein Vergleich“ – Lesung in Neubrandenburg

Cover "Die Geschwister"

Cover „Die Geschwister“

Was: Vortrag und Lesung mit Viola Kühn und Christel Reddig „‚Release me…‘ Brigitte Reimanns Erzählung ‚Die Geschwister‘ und Egon Richters Roman ‚Zeugnis zu dritt‘ – ein Vergleich“
Wann: Mo., 23.04.18, 19 Uhr
Wo: Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 6 €, erm. 4 €
Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de

Elisabeth Möbius, die wegen ihres republikflüchtigen Sohnes in den 50iger Jahren ihre Arbeit als Lehrerin verlor, und die emotionale Zerreißprobe der Geschwister Elisabeth, Ulli und Conrad Arendt, der mit seiner jungen Familie rechtswidrig die DDR verließ – thematisiert werden in beiden Büchern Schwierigkeiten naher Angehöriger in der DDR. Es handelt sich in beiden Fällen um literarisch bearbeitete Geschichten, die auf einem wahren Hintergrund beruhen. Es wird der Versuch unternommen, insbesondere Brigitte Reimanns Lebenswirklichkeit und die Orientierungsschwierigkeiten für junge Menschen in der DDR vor dem Mauerbau in Erinnerung zu rufen.

Das Programm zum Brigitte-Reimann-Jahr wird gefördert vom Immobilienfonds Ärztehaus An der Marienkirche Neubrandenburg.

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“ Rebellin mit Leib und Seele – Brigitte Reimann“ – Vortrag in Kleinmachnow

Was: Vortrag „Rebellin mit Leib und Seele – Brigitte Reimann“
Wann: Mi., 21.03.18, 9 Uhr
Wo:
Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg, Kontaktstelle T-K-S, Schwarzer Weg 3, 14532 Kleinmachnow
Wieviel:
3 €

Die DDR-Autorin war besessen vom Leben und vom Schreiben. Berühmt wurde sie durch ihre Bücher „Ankunft im Alltag“, „Die Geschwister“ und „Franziska Linkerhand“. Kompromisslos und kritisch setzte sie sich nicht nur in ihnen mit der DDR auseinander. Im Vortrag werden ihr kurzes Leben – sie wurde nur 39 Jahre alt – und ihre literarische Arbeit vorgestellt.

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte "Glück auf" (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 17.03.18, 10 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Anmeldung: Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963-1973“ – Lesung in Stendal

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Was: Martina Gedeck und Corinna Harfouch lesen Brigitte Reimann und Christa Wolf
Wann: Sa, 17.03.18, 17 Uhr
Wo: Schloss Neuhardenberg, Großer Saal, Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg
Wieviel: 15 €, erm. 11 €
Karten: Tel. 033476 600-750 oder online

Martina Gedeck und Corinna Harfouch lesen aus der Korrespondenz von Brigitte Reimann und Christa Wolf. In den Briefen und Notizen findet sich jede Nuance, die intensives Leben ausmacht. Zwei kreative, engagierte Frauen ermutigen einander, Konflikte durchzustehen und den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei entfaltet sich ein authentisches Porträt des DDR-Alltags voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen.

Brigitte Reimann , Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Gebunden mit Schutzumschlag, 269 Seiten. Aufbau Verlag. 978-3-351-03636-2. 21,95 €.

Auftaktveranstaltung zum Brigitte-Reimann-Jahr 2018

Was: Auftaktveranstaltung zum Brigitte-Reimann-Jahr 2018 am 45. Todestag
Wann: Di., 20.02.18, 19 Uhr
Wo: Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 6 €, erm. 4 €
Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de

Auftaktveranstaltung mit den Schriftstellerinnen Kerstin Hensel und Sabine Peters, die sich aus jeweils eigener Perspektive Brigitte Reimanns Leben und Werk nähern.

Sabine Peters
„…ich kann alles ändern, ich kann von vorn anfangen“
Radikalität bei Brigitte Reimann; Grenzgängerin im Leben und Schreiben

Kerstin Hensel/Sabine Peters
„Das Glück bekommt mir nicht“
Ein fiktiver Dialog aus dem Jenseits

Das Programm zum Brigitte-Reimann-Jahr wird gefördert vom Immobilienfonds Ärztehaus An der Marienkirche Neubrandenburg.

„Was ich auf dem Herzen habe“ – Lesung in Hoyerswerda

Was: Lesung „Was ich auf dem Herzen habe“
Wann: Mi., 21.02.18, 15.30 Uhr
Wo:
Brigitte-Reimann-Begegnungsstätte, Brigitte-Reimann-Straße 8, 02977 Hoyerswerda,
Wieviel:
3 €

Angela Potowski, Helene Schmidt und Hoyerswerdaer Bürger erinnern sich an die Schriftstellerin Brigitte Reimann und lesen Zeitzeugenerinnerungen aus dem oben genannten Sammelband.

„Unser kurzes Leben“ – Filmvorführung in Frankfurt am Main

Filmplakat "Unser kurzes Leben"

Filmplakat „Unser kurzes Leben“

Was: Vorführung des Films „Unser kurzes Leben“ im Rahmen der Ausstellung „FRAU ARCHITEKT. Seit mehr als 100 Jahren Frauen im Architektenberuf“
Wann: Di., 09.01.18, 18 Uhr
Wo: Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main
Wieviel: 7 €, erm. 5 €

Die Ausstellung „FRAU ARCHITEKT. Seit mehr als 100 Jahren Frauen im Architektenberuf“ porträtiert 22 Architektinnen, die sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts in die Moderne aufmachten und einen Beruf eroberten, der ihnen weitgehend verschlossen war. Auch wenn sich seitdem viel getan hat, ist die Architektur bis heute männlich geprägt und die wenigsten Architektinnen schaffen den Sprung in die erste Reihe. Wie steht es mit der Architektin im Film? Welche Rolle(n) nimmt sie ein? Ganz unterschiedliche Filmbeiträge rücken Architektinnen in den Fokus, erzählen ihre Geschichten, machen sie sichtbar. Vor jedem Film dieser Reihe stellt ein Vorfilm jeweils eine weitere Architektin vor.

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„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963-1973“ – Lesung in Stendal

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Was: Dialogische Lesung aus „Sei gegrüßt und lebe“
Wann: Mi., 29.11.2017, 18 Uhr
Wo: Stadtbibliothek „Anna Seghers“, Mönchskirchhof 1, 39576 Hansestadt Stendal
Wieviel: Eintritt frei

Claudia Maria Franck und Rike Eckermann lesen aus der Korrespondenz von Brigitte Reimann und Christa Wolf. In den Briefen und Notizen findet sich jede Nuance, die intensives Leben ausmacht. Zwei kreative, engagierte Frauen ermutigen einander, Konflikte durchzustehen und den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei entfaltet sich ein authentisches Porträt des DDR-Alltags voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen.

Brigitte Reimann , Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Gebunden mit Schutzumschlag, 269 Seiten. Aufbau Verlag. 978-3-351-03636-2. 21,95 €.