„Eine Rose für die Dichter“ in Burg, Oranienbaum und Hoyerswerda

Jedes Jahr am ersten Juniwochenende ehrt der deutschlandweit tätige Verein „Literaturlandschaften“ Dichtergräber mit einem Rosentag. Alle Literaturfreunde landauf und landab sind eingeladen, sich mit einer Rose aufzumachen an einen Dichterort. Treffpunkte für Brigitte Reimann sind in diesem Jahr:

Hoyerswerda
Sa., 03.06.17, 10 Uhr
am Reimann-Denkzeichen im Zentralpark an der Dr. Külz-Str. in Hoyerswerda-Neustadt

Burg
Sa., 03.06.17, 10.30 Uhr
an der Brigitte-Reimann-Promenade an der Ihle, anschließend am Grab von Otto Bernhard Wendler (1985-1958; ehem. Mentor von B. R.)

Oranienbaum
Sa., 03.06.17, 15.30 Uhr
am Reimann-Grab in Oranienbaum, Treffpunkt Eingang Friedhof Oranienbaum am südlichen Ortsrand, Kirchstraße (parallel zur B107 Richtung Gräfenhainichen; Reisezeit Burg – Oranienbaum ca. 1,5 h)

„‚Als habe ich zwei Leben‘ – das leidenschaftliche und ehrgeizige Lebens- und Schreibprojekt der Brigitte Reimann“ – Tagung in Meißen

Was: Tagung „‚Als habe ich zwei Leben‘ – das leidenschaftliche und ehrgeizige Lebens- und Schreibprojekt der Brigitte Reimann“
Wann: 19.–21.05.17
Wo:
Evangelische Akademie Meißen, Freiheit 16, 01662 Meißen

Brigitte Reimann war eine Autorin, die „an eine Große Sache glaubte und an einer Großen Sache zweifelte“. Das Schreiben empfand sie als ein „zugleich egoistisches und altruistisches Vergnügen“. Neben der Literatur interessierte sie sich vor allem für Architektur und eine Form angewandter Philosophie, die für das Leben von Nutzen sein könnte. Sie, die sich nach fremden Ländern sehnte und „nur die Nachbarschaft“ sah, machte ihre unerschrockenen Lebensentwürfe zum literarischen Thema und reflektierte ihre Zerrissenheit in Tagebüchern und Briefen. Eine Tagung mit Professorin Kerstin Hensel, Professorin Dr. Carola Opitz-Wiemers, Sabine Peters u.a.

„“Ich bin jung, ich bin sinnlich – und ich habe schreckliche Angst vorm Altern“ – Lesung in Klütz

Was: Literatur unterm Dach – Jennipher Antoni liest ausgewählte Briefe von Brigitte Reimann
Wann: Fr., 28.04.17, 19:30–22 Uhr
Wo: Literaturhaus Uwe Johnson, Im Thurow 14, 23948 Klütz
Wieviel: 8 €, erm. 5 €

„Ich bin jung, ich bin sinnlich und rasch entflammt, und ich habe schreckliche Angst vor dem Altern. Warum soll ich denn nicht mein Leben genießen?“ schrieb die Schriftstellerin Brigitte Reimann im Alter von 22 Jahren. In wunderbar starken, amüsanten und berührenden Briefen an ihre Eltern, Familie Henselmann und Christa Wolf zeigt sie sich als sensible, stürmische Frau. Ihr Leben ist gleichsam ein Zeitdokument geworden, das eine ganze Epoche der ostdeutschen Nachkriegsgeschichte repräsentiert.

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 01.04.17, 10 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Wieviel: 5 €; erm. 3,50 €; Schüler Studenten, Hartz IV: 1,50 €
Anmeldung:
Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963-1973“ – Lesung in Strausberg

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Was: Dialogische Lesung aus „Sei gegrüßt und lebe“
Wann: Mo., 20.03.17, 19.00 Uhr
Wo: Heinrich-Mann-Bibliothek, Markt 10, 15344 Strausberg
Wieviel: 8 €
Voranmeldung: Um Vornanmeldung wird gebeten. Dies kann persönlich vor Ort oder telefonisch unter der 03341/314031 sein.

Claudia Maria Franck und Rike Eckermann lesen aus der Korrespondenz von Brigitte Reimann und Christa Wolf. In den Briefen und Notizen findet sich jede Nuance, die intensives Leben ausmacht. Zwei kreative, engagierte Frauen ermutigen einander, Konflikte durchzustehen und den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei entfaltet sich ein authentisches Porträt des DDR-Alltags voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen.

Brigitte Reimann , Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Gebunden mit Schutzumschlag, 269 Seiten. Aufbau Verlag. 978-3-351-03636-2. 21,95 €.

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 11.03.17, 10 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Wieviel: 5 €; erm. 3,50 €; Schüler Studenten, Hartz IV: 1,50 €
Anmeldung:
Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Hunger auf Leben“ – Filmvorführung in Aschersleben

Martina Gedeck als Brigitte Reimann in "Hunger auf Leben" (2004).

Martina Gedeck als Brigitte Reimann in „Hunger auf Leben“ (2004).

Was: „KINO TRIFFT KUNST X KUNST TRIFFT KINO“ – Filmisches Begleitprogramm zur der Ausstellung „Hanno & Neo Rauch – Vater und Sohn“ der Grafikstiftung Neo Rauch
Wann: 10.–12.03.2017
Wo: Grafikstiftung Neo Rauch, Wilhelmstraße 21–23, 06449 Aschersleben
Wieviel: 8 €, erm. 6 €
Kontakt: Tel. 03473/ 9149344 oder E-Mail mail@grafikstiftungneorauch.de

Im Rahmen der Ausstellung „Hanno & Neo Rauch – Vater und Sohn“ der Grafikstiftung Neo Rauch wird unter Regie von Joachim von Vietinghoff und Christina Schachtschabel an drei Tagen eine kleine Auswahl von vier Filmen aus den letzten Jahrzehnten gezeigt, die mit dem Inhalt der Ausstellung eine Korrespondenz aufnehmen, darunter auch die die filmische Umsetzung von Brigitte Reimanns Tagebüchern Hunger auf Leben.

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„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963-1973“ – Lesung in Schwedt/Oder

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Was: Dialogische Lesung aus „Sei gegrüßt und lebe“ im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2017
Wann: Mi., 08.03.17, 18 Uhr
Wo: Stadtbibliothek Schwedt/Oder, Lindenallee 36 (Ermelerspeicher), 16303 Schwedt/Oder
Wieviel: Eintritt frei

Anlässlich des Internationalen Frauentages lesen Claudia Maria Franck und Rike Eckermann aus der Korrespondenz von Brigitte Reimann und Christa Wolf. In den Briefen und Notizen findet sich jede Nuance, die intensives Leben ausmacht. Zwei kreative, engagierte Frauen ermutigen einander, Konflikte durchzustehen und den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei entfaltet sich ein authentisches Porträt des DDR-Alltags voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen.

Brigitte Reimann , Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Gebunden mit Schutzumschlag, 269 Seiten. Aufbau Verlag. 978-3-351-03636-2. 21,95 €.

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Mo., 20.02.17, 14 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Wieviel: 5 €; erm. 3,50 €; Schüler Studenten, Hartz IV: 1,50 €
Anmeldung:
Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Franziska Linkerhand“ en español – Buchpräsentation in Madrid

Cover "Franziska Linkerhand"

Cover „Franziska Linkerhand“

Was: Präsentation der spanischen Übersetzung des Roman Franziska Linkerhand
Wann: Mi., 30.11.2016, 19.30 Uhr
Wo: Goethe-Institut Madrid, c/ Zurbarán, 21, 28010 Madrid
Wieviel: 8 €, erm. 6 €

Der große Roman Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann über eine junge, lebenshungrige Architektin, die sich im Braunkohle-Kombinat Neustadt mit dem sozialistischem Alltag auseinandersetzt, blieb unvollendet. Während der Arbeit am 15. Kapitel wurde Brigitte Reimann im Januar 1973 ins Krankenhaus Berlin-Buch eingeliefert und verstarb an einem Krebsleiden. Wahrscheinlich stand sie kurz vor dem Abschluß des Buches.

Der Roman, der mit den vollständigen Kapiteln schon hunderte Seiten umfasste, wurde posthum, vor allem auf Initiative von Schriftstellerkollegen (u.a. Christa Wolf) 1974 im Verlag Neues Leben veröffentlicht.
Der Verlag errata naturae publiziert diesen Entwicklungsroman in der Übersetzung von Ibon Zubiaur erstmalig auf Spanisch.

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