„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963–1973“ – Lesung in Leipzig

Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)

Cover

Was: Inga Bruderek liest aus „Sei gegrüßt und lebe“
Wann: Do., 09.07.20, 19.30 Uhr
Wo: Haus des Buches, im Garten, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
Wieviel: 5 €, erm. 3 €
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@literaturhaus-leipzig.de oder Tel. 0341 30 85 10 86 (Anrufbeantworter)

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen. Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre – voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine „Ankunft im Alltag“ zweier großer Schriftstellerinnen.

Call for papers: Franz Fühmann-Handbuch. Werk – Leben – Wirkung

Zum 100. Geburtstag von Franz Fühmann im Jahr 2022 beabsichtigt der Metzler-Verlag in seiner Reihe der literaturwissenschaftlichen Handbücher zu Autorinnen und Autoren ein Franz Fühmann-Handbuch herauszugeben. Die Herausgeber Stephan Krause (Leipzig) und Jan Kostka (Potsdam) laden dazu ein, Abstracts für Handbuchartikel einzureichen. Weitere Informationen … [pdf]

„Ankunft und Abschied“ – BiboKino in Neubrandenburg

Was: BiboKino mit zwei Kurzfilmen über Brigitte Reimann
Wann: Di., 17.03.20, 20 Uhr
Wo: Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg
Wieviel:
Eintritt frei

Der Förderverein der Neubrandenburger Regionalbibliothek lädt ein zum „BiboKino“: In der Reihe Heimat-Geschichte(n) geht es in 2 Kurzfilmen um „Ankunft und Abschied“, um Brigitte Reimann und Neubrandenburg.
Im ersten Kurzfilm geht es um Brigitte Reimanns Zeit zwischen 1968 und 1973 in der Neubrandenburger Gartenstraße 6. Der 1998 entstandene Film lässt viele Zeitzeugen zu Wort kommen: u. a. den Schriftsteller Helmut Sakowski, die Schriftstellerin Christa Wolf, den Bruder Lutz Reimann, die Schwester Dorothea Herrmann, die Freundin Ingrid Weinhofen, den Schriftsteller Wolfgang Schreyer, den Künstler Wolfgang Schubert oder die Ärztin Marie-Luise Matthes. Der zweite Kurzfilm erinnert an den Neubau des Literaturhauses von 1996 bis zur Eröffnung 1999.

„… von verlorenen Illusionen“ – Lesung in Jena

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

Was: Lesung „… von verlorenen Illusionen“
Wann: Mi., 04.03.20, 20 Uhr
Wo: Theaterhaus Jena, Schillergäßchen 1, 07745 Jena

„von verlorenen Illusionen“ ist der Titel einer Lesereihe in Gedenken an die 1973 verstorbene DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Anlässlich des Jubiläums ihres Geburts- und Todesjahres bereist die Schauspielerin Elisa Ueberschär 2018/19 verschiedene Gemeinden in Ostdeutschland, die wesentliche Stationen im Leben der Autorin bildeten. Weiterlesen

„Ich wollte wissen, wie das Leben wirklich ist“ – Lesung in Hoyerswerda

Was: Am 90. Geburtstag des Autors werden Texte von Siegfried Pitschmann gelesen
Wann: Do., 27.02.20, 15 Uhr
Wo: Brigitte-Reimann-Begegnungsstätte, Brigitte-Reimann-Straße 8, 02977 Hoyerswerda

Im Januar dieses Jahres wäre der Schriftsteller Siegfried Pitschmann, der von 1960 bis 1964 mit seiner Frau Brigitte Reimann in Hoyerswerda lebte, 90 Jahre alt geworden. In den wenigen Jahren entstanden hier die Bücher beider Autoren, die zu den wichtigen literarischen Zeugnissen jener Jahre gehören. Es ist die Epoche des Aufbaus vom Kombinat Schwarze Pumpe und  der Neustadt von Hoyerswerda, also Jahre des Elans und der Verwirklichung von Ideen. Mitglieder des Freundeskreises der Künste lesen aus den Gesprächen, die die Weimarer Autorin Marie-Elisabeth Lüdde kurz vor dem Tod Siegfried Pitschmanns mit ihm führte. Sie vermitteln ein eindrucksvolles Bild jener Jahre und von jenem Schriftsteller, der  leider lange verkannt wurde. Zeitzeugen werden von den Begegnungen mit den Autoren und von jenen Jahren des Aufbaus berichten. Der Kunstverein Hoyerswerda lädt herzlich zu diesem Gespräch des Erinnerns ein.

„… von verlorenen Illusionen“ – Lesung in Dresden

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

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Was: Lesung „… von verlorenen Illusionen“
Wann: Mi., 19.02.20, 20 Uhr
Wo: Motorenhalle, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden
Wieviel: 6 €, erm. 4 €

„von verlorenen Illusionen“ ist der Titel einer Lesereihe in Gedenken an die 1973 verstorbene DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Anlässlich des Jubiläums ihres Geburts- und Todesjahres bereist die Schauspielerin Elisa Ueberschär 2018/19 verschiedene Gemeinden in Ostdeutschland, die wesentliche Stationen im Leben der Autorin bildeten. Weiterlesen

„… von verlorenen Illusionen“ – Lesung in Aalen

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

Was: Lesung „… von verlorenen Illusionen“
Wann: Mo., 10.02.20, 19 Uhr
Wo: Stadtbibliothek im Torhaus, Gmünder Str. 9, 73430 Aalen

„von verlorenen Illusionen“ ist der Titel einer Lesereihe in Gedenken an die 1973 verstorbene DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Anlässlich des Jubiläums ihres Geburts- und Todesjahres bereist die Schauspielerin Elisa Ueberschär 2018/19 verschiedene Gemeinden in Ostdeutschland, die wesentliche Stationen im Leben der Autorin bildeten. Weiterlesen

Film „Leben mit Uwe“ in Neubrandenburg

Was: Filmvorführung von „Leben mit Uwe“ anlässlich des 90. Geburtstags von Siegfried Pitschmann
Wann: So., 12.01.20, 16 Uhr
Wo: Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 6 €, erm. 4 €
Anmeldung: 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de

Siegfried Pitschmann gehörte zu den eher „stillen“ Autoren. Seine kurzen Geschichten sind einfühlsam erzählt, haben einen genauen Blick auf den Alltag und sind misstrauisch gegen jede Art von Überschwang. Größten Wert legte er auf literarische Qualität, auf stilistische Perfektion.
Wie viele seiner Generation war er geprägt von der Kindheitserfahrung Faschismus, mit der er sich schreibend auseinandersetzte. Ende der 50er Jahre ging er auf die Baustelle des Kombinats Schwarze Pumpe und schrieb den Roman „Erziehung eines Helden“, mit dem er in heftige kulturpolitische Debatten geriet, die ihn in einen Suizidversuch trieben, und der zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde.
Später konzentrierte er sich auf die kurze Erzählform, ließ in privaten Geschichten Zeitgeschichte aufscheinen, wie in den „Fünf Versuchen über Uwe“ von 1966, in dem er die abstrakte Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau an einem konkreten Beispiel zweier gut ausgebildeter, beruflich ambitionierter Menschen verhandelte. Nach diesem Text entstand 1973 unter der Regie von Lothar Warneke der Film „Leben mit Uwe“. Die Hauptrollen spielten Eberhard Esche und Cox Habbema.

Einführung: Dr. Margrid Bircken

„‚Stets ein bisschen wie auf gepackten Koffern lebend‘ – eine Reise mit Siegfried Pitschmann“ – Lesung in Mühlhausen

Was: Lesung aus Anlass des 90. Geburtstags des Schriftstellers Siegfried Pitschmann
Wann: Mi., 08.01.20, 19.30 Uhr
Wo: Jakobikirche Mühlhausen, St. Jacobi 1, 99974 Mühlhausen/Thüringen

Kristina Stella wird aus bekannten und weniger bekannten Texten Siegfried Pitschmanns lesen. Siegfried Pitschmanns ältester Sohn, Dr. Thomas Pitschmann, wird anwesend sein.