„… von verlorenen Illusionen“ – Lesung in Plauen

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

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Was: Lesung „… von verlorenen Illusionen“
Wann: Sa.,17.11.2018,  19 Uhr
Wo: Galerie Forum K, Bahnhofstr. 39, 08523 Plauen

„von verlorenen Illusionen“ ist der Titel einer Lesereihe in Gedenken an die 1973 verstorbene DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Anlässlich des Jubiläums ihres Geburts- und Todesjahres bereist die Schauspielerin Elisa Ueberschär 2018/19 verschiedene Gemeinden in Ostdeutschland, die wesentliche Stationen im Leben der Autorin bildeten.

Crowdfunding „… von verlorenen Illusionen“
Flyer [PDF]

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Projekt „…von verlorenen Illusionen“ unterstützen

Die Lesereihe „… von verlorenen Illusionen“ führt Elisa Ueberschär in verschiedene Gemeinden in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Auf den Spuren der Autorin Brigitte Reimann (der bekannten 1973 verstorbenen DDR-Schriftstellerin) bereist die Schauspielerin ehemalige Wirkstätten Reimanns, um mit den dort Ansässigen ins Gespräch kommen. Was ist von den Zukunftsplänen und utopischen Vorstellungen der ehemaligen DDR-Bürger*innen zurückgeblieben? Welche Wünsche haben sich bewahrheitet und erfüllt, welche nicht? Weitere Informationen auf der Crowdfundingseite des Projekts …

„… von verlorenen Illusionen“ – Lesung in Chemnitz

Quelle: von-verlorenen-illusionen.jimdosite.com

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Was: Lesung „… von verlorenen Illusionen“ im Rahmen des Festivals „Aufstand der Geschichten“
Wann: Fr., 09.11.18, 20 Uhr
Wo: Kulturhaus Arthur, Hohe Str. 33, 09112 Chemnitz
Wieviel: 5 €, erm. 3 €

„von verlorenen Illusionen“  ist der Titel einer Lesereihe in Gedenken an die 1973 verstorbene DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Anlässlich des Jubiläums ihres Geburts- und Todesjahres bereist die Schauspielerin Elisa Ueberschär 2018/19 verschiedene Gemeinden in Ostdeutschland, die wesentliche Stationen im Leben der Autorin bildeten.

Crowdfunding „… von verlorenen Illusionen“
Flyer [PDF]

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„Ankunft und Abschied – das Leben der Brigitte Reimann“ – Filmvorführung in Königs Wusterhausen

Filmplakat "Unser kurzes Leben"

Filmplakat „Unser kurzes Leben“

Was: Filmvortrag mit Dr. Katrin Sell
Wann: Fr., 09.11.18, 19 Uhr
Wo: Stadtbibliothek Königs WusterhausenScheederstraße 1c, 15711 Königs Wusterhausen
Wieviel: 6 €

Es erscheint zunächst erstaunlich, dass in den Jahren 1997 und 1998 nach der Veröffentlichung ihrer beiden Tagebuch-Bände diese in allen Feuilletons der überregionalen Zeitungen an herausgehobener Stelle rezensiert wurden. Brigitte Reimanns Tagebücher sowie ihr Briefwechsel haben heute offenbar deshalb eine so große Resonanz, weil die politischen Bedingungen ihres Zustandekommens nicht mehr existieren.
Man mag Brigitte Reimanns Wahrnehmung der DDR als von politischer Naivität und Unzulänglichkeit behaftet ansehen; deren Stärke liegt aber zweifellos in der oftmals selbstironischen Kommentierung dieser auch in ihrer eigenen Persönlichkeit angelegten Widersprüchlichkeit: „Ach, ich Esel und albernster aller Dummköpfe mit meinem gemütvollen Sozialismus …“ Gerade dieses Dasein zwischen Begeisterung und Verzweiflung macht ihr Leben noch heute so schillernd.

Filmvorführung: Unser kurzes Leben (DDR 1981)
Regie: Lothar Warneke, Darsteller: Simone Frost, Herrmann Beyer u.a.

„Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe“ – Lesung in Schwerin

Was: Jutta Hoffmann liest aus „Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe“
Wann: Do., den 01.11.18, 18 Uhr
Wo: Staatliches Museum Schwerin, Alter Garten 3, 19055 Schwerin
Kontakt: Tel. 0385-588 47 222

Brigitte Reimann wollte immer über ihre Geschwister schreiben. Deren Konflikte, Reibungen, Energie schienen ihr symptomatisch für die junge Generation, die sich in den 60er Jahren aufmachte, ihre Ideale umzusetzen. Weil kaum jemand damals Telefon hatte, gingen Briefe zwischen Rostock, Hoyerswerda und Hamburg hin und her: Ermutigungen, Beichten, „Weiberkram“. Besonders mit Lutz, der in den Westen geflohen war, stritt sie erbittert über Politik. Am Ende ihres Lebens, als sie sich ironisch als „schwarzes Schaf“ der Familie sah – kinderlos, krebskrank, der Roman unvollendet –, waren es die Geschwister, die ihr Mut machten. Die Briefe der Brüder und Schwestern fügen sich zu einem deutsch-deutschen Familienroman, in dessen Zentrum eine außergewöhnliche Schriftstellerin steht.

Moderation: Julia Westlake

Eine Veranstaltung in der Reihe „Der Norden liest“ vom Kulturjournal im NDR Fernsehen.

Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte "Glück auf" (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 13.10.18, 10 Uhr
Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda
Anmeldung: Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Die Unvollendete“ – Szenische Lesung in Malchin

Ines Burdow als Brigitte Reimann im Theaterstück „Die Unvollendete“

Was: Die Unvollendete – Szenische Lesung mit Inés Burdow
Wann: Fr., den 19.10.18, 20 Uhr
Wo: Stadtbiblothek Malchin, Rudolf-Fritz-Straße 8b, 17139 Malchin
Kontakt: Tel. 03994 / 632917

Die Schauspielerin und Schrifstellerin Inés Burdow hat Brigitte Reimann einen Monolog geschrieben. Die Unvollendete sind Variationen einer heutigen Sicht auf die DDR-Schriftstellerin. Ein Entwurf – innerer Monolog, kurz vor ihrem Tod. Gespräche mit einem imaginären Liebhaber. Ben, die literarische Figur aus ihrem unvollendeten Roman Franziska Linkerhand, bei der Reimann eigentlich angelehnt an eine große gescheiterte Liebe, steht hier für ewige Sehnsucht, steht für alle Männer in ihrem Leben und für einen Teil ihres Selbst. Ein Stück über Zweifel und Verzweiflung an „der Sache“, Stasi und Selbstmordgedanken und das Ringen um die Fertigstellung ihres großen Romans Franziska Linkerhand.

„Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe“ – Lesung in Erfurt

Was: Heide Hampel liest aus „Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe“
Wann: Mo., den 01.10.18, 19.30 Uhr
Wo: Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt
Wieviel: Vorverkauf 10 €, erm. 8 €, Abendkasse 10 €, erm. 8 €
Vorverkauf: online

Brigitte Reimann wollte immer über ihre Geschwister schreiben. Deren Konflikte, Reibungen, Energie schienen ihr symptomatisch für die junge Generation, die sich in den 60er Jahren aufmachte, ihre Ideale umzusetzen. Weil kaum jemand damals Telefon hatte, gingen Briefe zwischen Rostock, Hoyerswerda und Hamburg hin und her: Ermutigungen, Beichten, „Weiberkram“. Besonders mit Lutz, der in den Westen geflohen war, stritt sie erbittert über Politik. Am Ende ihres Lebens, als sie sich ironisch als „schwarzes Schaf“ der Familie sah – kinderlos, krebskrank, der Roman unvollendet –, waren es die Geschwister, die ihr Mut machten. Die Briefe der Brüder und Schwestern fügen sich zu einem deutsch-deutschen Familienroman, in dessen Zentrum eine außergewöhnliche Schriftstellerin steht.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals „Erfurter Herbstlese“ und innerhalb der Reihe „Neu aufgeblättert“.

„Ankunft“ – Live-Hörspiel in Burg

Was: Live-Hörspiel „Ankunft“ mit dem Kabarett „CAT- stairs“
Wann: Sa., 08.09.18, 19.30 Uhr
Wo: KleinKunstBühne, Grünstr. 2, 39288 Burg
Wieviel: Eintritt frei
Reservierung: Mail an kartenreservierung@cat-stairs.de oder Tel. 0172 / 19 10 715

Im Jahre 2013 machte sich das Kabarett „CAT- stairs“ im Rahmen des Brigitte-Reimann-Jahres auf, sich dieser Burger Persönlichkeit etwas genauer zu widmen. Anlässlich des 85. Geburtstages und des 45. Todestages der in Burg geborenen Autorin Brigitte Reimann holt das Ensemble sein Live-Hörspiel mit dem Titel „Ankunft“ zurück auf die Bühne.

Erinnerung: „Stadt & Literatur“ – Konferenz in Burg bei Magdeburg

Cover "Franziska Linkerhand"

Cover „Franziska Linkerhand“

Was: Konferenz „Stadt & Literatur“ – Brigitte Reimann zum 85. Geburtstag
Wann: 06.–08.09.18
Wo: Stadthalle Burg, Platz des Friedens 1, 39288 Burg bei Magdeburg

„Ich habe für diese Stadt gekämpft, damit es den Leuten Spaß macht, dort zu wohnen …“. Für dieses Ziel hat sich die Schriftstellerin Brigitte Reimann nicht nur in ihrem Roman Franziska Linkerhand engagiert. 1960 bis 1968 war sie in Hoyerswerda Zeugin des Aufbaus der Neustadt und griff in die Debatten ein, wie man in einer sozialistischen Stadt arbeiten und leben sollte. Das müsste sich auch in der Art und Weise des Bauens wiederfinden, die sie als „kluge Synthese zwischen dem Notwendigen und dem Schönen“ verstanden wissen wollte.
Anknüpfend an den Kampf der Autorin um die menschliche Stadt will die Konferenz StadtplanerInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen und interessierte BürgerInnen miteinander ins Gespräch bringen:
Was sagt uns Reimanns städtebaulicher Diskurs heute? Wie gehen StadtplanerInnen mit dem Erbe der „sozialistischen Stadt“ um und welche Perspektiven haben sie heute auf Reimanns Postulat der „heiter lebendigen Straße“? Welchen Blick hat die Gegenwartsliteratur auf Stadt und das städtische Leben? Und wie reagieren beide Disziplinen auf ein zunehmendes Interesse am „Gegenteil von Stadt“: Land, Provinz, Dorf?
Getragen wird die Veranstaltung von der Brigitte-Reimann-Gesellschaft e.V. (BRG) in Kooperation mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V.

Programm und Anmeldeformular [pdf]