Siegfried Pitschmanns „Erzählungen aus Schwarze Pumpe“ erscheinen im Aisthesis Verlag

Cover "Erzählungen aus Schwarze Pumpe" von Siegfried Pitschmann

Cover „Erzählungen aus Schwarze Pumpe“ von Siegfried Pitschmann

2015 erschien, mehr als sechzig Jahre nach seiner Entstehung, Siegfried Pitschmanns einziger Roman „Erziehung eines Helden“. Ihm folgen jetzt die „Erzählungen aus Schwarze Pumpe“, die erstmals gemeinsam in einem Band in ihren Originalfassungen veröffentlicht werden.
Der Schriftsteller Siegfried Pitschmann geht bereits vor dem „Bitterfelder Weg“ inkognito, als einfacher Betonarbeiter, auf die Großbaustelle des DDR-Kombinates „Schwarze Pumpe“. Nach seiner Rückkehr entsteht 1959 der Roman „Erziehung eines Helden“. Mit ihm will Pitschmann seinen literarischen Durchbruch erreichen. Doch den Roman ereilt ein ähnliches Schicksal wie wenige Jahre später Werner Bräunigs „Rummelplatz“. Der Schriftstellerverband verreißt Siegfried Pitschmanns Manuskript öffentlich und brandmarkt es mit dem Vorwurf der sogenannten „harten Schreibweise“.
Pitschmann unternimmt einen Selbstmordversuch und gerät in eine tiefe Schaffenskrise. In den Folgemonaten entstehen mehrere Erzählungen, in die Elemente des Romans einfließen, die aber auch Erlebnisse aus Siegfried Pitschmanns gemeinsamer Zeit mit Brigitte Reimann in Hoyerswerda verarbeiten. Das Buch ist mit Originalfotos der Jahre 1957/58 aus dem Werksarchiv von Schwarze Pumpe illustriert.

Pitschmann, Siegfried: Erzählungen aus Schwarze Pumpe. Hrsg. von Kristina Stella. Bielefeld, Aisthesis Verlag. ISBN 978-3-8498-1166-2 Klappenbroschur. Euro 9.95.
Erscheinungstermin: 11. März 2016.

Eine Kurzbiografie von Siegfried Pitschmann, Hintergrundinformationen zum Buch und eine Leseprobe findet man auf der Homepage der Herausgeberin Kristina Stella, www.kristinastella.de.