Ost-West-Doppellesung mit Judith Hermann und Julia Schoch in Neubrandenburg

Was: Ost-West-Doppellesung mit Judith Hermann und Julia Schoch in Neubrandenburg
Wann: Mi., den 20.12.13, 18 Uhr
Wo: Literaturzentrum Neubrandenburg, Gartenstraße 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 5 €, erm. 3,50 €
Kontakt: Tel. 0395/5719180, info[at]literaturzentrum-nb.de

Mit der fünfte Ost-West-Doppellesung beendet das Brigitte-Reimann-Literaturhaus sein Projekt mit jungen deutschen Schriftstellerinnen, die sich den Fragen stellen: „Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir?“ Eingeladen sind Judith Hermann und Julia Schoch, die zwei „ältesten“ Autorinnen der Runde.

Judith Hermann, geb. 1970 in Berlin-Tempelhof, besuchte die Berliner Journalistenschule und studierte Germanistik und Philosophie. Sie arbeitete als Journalistin und debütierte mit dem Prosaband „Sommerhaus, später“ (1998), dem die Erzählbände „Nichts als Gespenster“ (2003) und „Alice“ (2009) folgten. Für ihre erste Veröffentlichung erhielt sie den Alfred-Döblin-Preise und für „Alice“ den Friedrich-Hölderlin-Preis. Ihre Bücher erschienen im Fischer-Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.

Julia Schoch, geb. 1974 in Bad Saarow, studierte Germanistik und Romanistik in Potsdam, Paris und Bukarest. An der Universität Potsdam lehrte sie französische Literatur. Heute lebt sie als freiberufliche Autorin und Übersetzerin in Potsdam. Mit dem Erzählungsband „Der Körper des Salamanders“ (2001) debütierte sie. Neben mehreren Prosa-Bänden ist „Selbstporträt mit Bonaparte“ (2012) ihr zweiter Roman. Julia Schoch erhielt viele Förderungen und Auszeichnungen, u.a. den Stefan-George-Preis für Übersetzungen aus dem Französischen. Für den Aufbau Verlag übersetzte sie u. a. Fred Vargas, ihre eigenen literarischen Arbeiten sind beim Piper-Verlag erschienen.

Die Veranstaltung moderiert Dr. Carola Opitz-Wiemers, Publizistin und Mitarbeiterin von Deutschlandradio Kultur aus Berlin.