Auftaktveranstaltung zum Brigitte-Reimann-Jahr 2018
Was: Auftaktveranstaltung zum Brigitte-Reimann-Jahr 2018 am 45. Todestag Wann: Di., 20.02.18, 19 Uhr Wo:Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg Wieviel: 6 €, erm. 4 € Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de
Auftaktveranstaltung mit den Schriftstellerinnen Kerstin Hensel und Sabine Peters, die sich aus jeweils eigener Perspektive Brigitte Reimanns Leben und Werk nähern.
Sabine Peters
„…ich kann alles ändern, ich kann von vorn anfangen“
Radikalität bei Brigitte Reimann; Grenzgängerin im Leben und Schreiben
Kerstin Hensel/Sabine Peters
„Das Glück bekommt mir nicht“
Ein fiktiver Dialog aus dem Jenseits
Das Programm zum Brigitte-Reimann-Jahr wird gefördert vom Immobilienfonds Ärztehaus An der Marienkirche Neubrandenburg.
„Was ich auf dem Herzen habe“ – Lesung in Hoyerswerda
Angela Potowski, Helene Schmidt und Hoyerswerdaer Bürger erinnern sich an die Schriftstellerin Brigitte Reimann und lesen Zeitzeugenerinnerungen aus dem oben genannten Sammelband.
„Unser kurzes Leben“ – Filmvorführung in Frankfurt am Main
Die Ausstellung „FRAU ARCHITEKT. Seit mehr als 100 Jahren Frauen im Architektenberuf“ porträtiert 22 Architektinnen, die sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts in die Moderne aufmachten und einen Beruf eroberten, der ihnen weitgehend verschlossen war. Auch wenn sich seitdem viel getan hat, ist die Architektur bis heute männlich geprägt und die wenigsten Architektinnen schaffen den Sprung in die erste Reihe. Wie steht es mit der Architektin im Film? Welche Rolle(n) nimmt sie ein? Ganz unterschiedliche Filmbeiträge rücken Architektinnen in den Fokus, erzählen ihre Geschichten, machen sie sichtbar. Vor jedem Film dieser Reihe stellt ein Vorfilm jeweils eine weitere Architektin vor.
Claudia Maria Franck und Rike Eckermann lesen aus der Korrespondenz von Brigitte Reimann und Christa Wolf. In den Briefen und Notizen findet sich jede Nuance, die intensives Leben ausmacht. Zwei kreative, engagierte Frauen ermutigen einander, Konflikte durchzustehen und den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei entfaltet sich ein authentisches Porträt des DDR-Alltags voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen.
„So gut wie möglich Kunst (Literatur) machen, Brigitte, das ist uns aufgetragen“ – Briefe von Reiner Kunze an Brigitte Reimann in der Neuen Rundschau
Cover
Die Schriftsteller Brigitte Reimann und Reiner Kunze lernen sich Anfang der fünfziger Jahre kennen, beide sind neunzehn Jahre alt, und sie werden einander bis zu Brigitte Reimanns Tod freundschaftlich verbunden bleiben. In den hier erstmals veröffentlichten Briefen Reiner Kunzes an Brigitte Reimann aus den Jahren 1953 bis 1972 (leider sind die Briefe Brigitte Reimanns nicht erhalten) spiegelt sich die Entwicklung der beiden Künstler in einer Zeit, als die politische Fassade der DDR immer größere Risse bekommt und Reimann und Kunze zunehmend mit dem Literaturbetrieb in Konflikt geraten. So entsteht ein außergewöhnliches Zeitdokument und das Zeugnis einer besonderen Freundschaft.
Heike Strecker und Hans-Gerd Jöhring lesen Texte und Briefe von Siegfried Pitschmann und Brigitte Reimann aus ihrer Mühlhäuser Zeit.
Musikalisch umrahmt wird der Abend von Edgar Schlegel (Gitarre) und Christian Strecker (Trompete). Mit freundlicher Unterstützung des Aufbau Verlags, Berlin und der Autorin Kristina Stella.
1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)
Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda Wann: Sa., 11.11.17, 10 Uhr Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda Anmeldung: Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de
Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert. Weiterlesen →
Verleihung des Brigitte-Reimann-Kulturpreises 2017 in Burg
Vor zwei Jahren wurde durch den Kulturstammtisch der Stadt Burg der zweite Brigitte-Reimann-Kulturpreis im Rahmen der ersten Burger Ballnacht verliehen. Seitdem hat der Kulturstammtisch daran gearbeitet, diese Ehrung fortzuführen und somit das kulturelle Schaffen in der Stadt Burg immer wieder zu beleuchten und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Im Geiste der gebürtigen Burger Schriftstellerin Brigitte Reimann werden auf diese Weise kulturelle Leistungen der verschiedensten Persönlichkeiten gewürdigt.
Auch in diesem Jahr wurden Vorschläge aus der Bürgerschaft gesammelt. Ein Nominierungsforum hat daraus drei ausgewählt: den WEITBLICK e.V., das Projekt „CAT- stairs“ – Das Kabarett und Herrn Klaus Möbius. Der Auszuzeichnende wird von einer Jury bestimmt.
„Unser kurzes Leben“ – Filmvorführung in Halle (Saale)
Filmplakat „Unser kurzes Leben“
Was: Vorführung des Films „Unser kurzes Leben“ im Rahmen des Werkleitz Festivals 2017 „Nicht mehr, noch nicht“ Wann: Fr., 27.10.17, 21 Uhr Wo: ehemaliges ReSales, Große Ulrichstr. 12, 06108Halle (Saale) Wieviel: Eintritt frei
Die junge Architektin Franziska trennt sich von ihrem Mann und scheidet freiwillig aus dem Mitarbeiterstab eines berühmten Dresdner Professors aus, um in einem Kleinstadtbüro zu arbeiten. Hart in ihren Anforderungen an sich selbst und voller Ideale möchte sie eine Stadt bauen, in der sich die Menschen wohlfühlen. Doch Franziska spürt bald, wie sehr sich ihre Vorstellungen und Wünsche vom tatsächlichen, oft bürokratischen Arbeitsalltag unterscheiden. Ihre Kollegen überzeugt sie von einem Ideenwettbewerb zur Umgestaltung des Stadtzentrums. Als Franziskas Entwurf überzeugen kann und sie den Wettbewerb gewinnt, geschieht für sie Unerwartetes: Die Umsetzung des Projekts wird auf unbestimmte Zeit verschoben.
Regie: Lothar Warneke, Spielfilm – DDR, 1980, 113 Min.
1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)
Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda Wann: Sa., 07.10.17, 10 Uhr Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda Anmeldung: Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de
Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert. Weiterlesen →