„Das war der Anfang …“ – Texte, Lieder und Filme in Hoyerswerda
Was: „Das war der Anfang …“ – Texte, Lieder und Filme Wann: Sa., 09.06.18, 19 Uhr Wo: ehem. Centrum Warenhaus/Karstadt im Lausitz-Center, Lausitzer Platz 1-3, 02977 Hoyerswerda Wieviel: 6 €, erm. 4 €
„Denk ich an Brigitte….“
Angela Potowski und Helene Schmidt lesen Erinnerungen, aus Tagebüchern und Briefen
„das war hoywoy/ das ist hoywoy/aber nur für uns“
Christian Völker-Kieschnick singt Lieder von Gerhard Gundermann
„Der Elefant von Hoyerswerda“
Film von Christian Lehmann 1959 (Hoyerswerdaer Erstaufführung)
„Frau Reimann, warum gingen sie nach Hoyerswerda und Schwarze Pumpe?“
Ein Interview-Film 1960
„….unter anderem Schwarze Pumpe“
Jürgen Thierlein, Film 1955
„Eine Rose für die Dichter“ in Hoyerswerda
Jedes Jahr am ersten Juniwochenende ehrt der deutschlandweit tätige Verein „Literaturlandschaften“ Dichtergräber mit einem Rosentag. Alle Literaturfreunde landauf und landab sind eingeladen, sich mit einer Rose aufzumachen an einen Dichterort. Treffpunkte für Brigitte Reimann sind in diesem Jahr:
Hoyerswerda
Sa., 02.06.17, 10 Uhr
am Reimann-Denkzeichen im Zentralpark an der Dr. Külz-Str. in Hoyerswerda-Neustadt
„Brigitte Reimann in Neubrandenburg“ – Buchpremiere in Neubrandenburg
Cover „Brigitte Reimann in Neubrandenburg“
Was:„Brigitte Reimann in Neubrandenburg“ –
Buchpremiere mit Matthias Aumüller und Roland Krischke Wann: So., 27.05.18, 15.30 Uhr Wo:Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg Wieviel: 6 €, erm. 4 € Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de
Die Buchreihe „Stationen“ des Morio Verlages stellt Künstlerinnen und Künstler an ausgewählten Lebensorten vor. Brigitte Reimann hat in Neubrandenburg ihre letzten Jahre verbracht. Hier entstanden wesentliche Teile des Romans „Franziska Linkerhand“. Er erschien 1974, ein Jahr nach ihrem Tod, und zählt zu den herausragenden Werken der Literatur der DDR. Ihre Zeit in Neubrandenburg stand im Zeichen des Kampfes gegen ihre tödliche Krankheit. Sie war aber auch durch Lebenslust und intensive Schaffensphasen geprägt, nur noch gedrängter und noch intensiver. Autor Matthias Aumüller, Vorstandsmitglied der Brigitte-Reimann-Gesellschaft, und Dr. Roland Krischke vom Morio Verlag stellen das neue Buch vor.
Das Programm zum Brigitte-Reimann-Jahr wird gefördert vom Immobilienfonds Ärztehaus An der Marienkirche Neubrandenburg.
Einladung zur Mitgliederversammlung der Brigitte-Reimann-Gesellschaft in Neubrandenburg 2018
Liebe Mitglieder und Freunde der Brigitte-Reimann-Gesellschaft,
in diesem Jahr wäre Brigitte Reimann 85 Jahre alt geworden. Wir nehmen das zum Anlass, vom 6. bis 8.September in Burg eine Konferenz zu veranstalten, die die alte Frage von Brigitte Reimann aus dem Franziska-Roman wieder aufnimmt: Wie sollte die Stadt, das Dorf, der Ort, der Raum gestaltet sein, in dem es sich gut leben lässt? Und was sagen die SchriftstellerInnen heute dazu? Und welche Perspektiven eröffnen die Stadt- und Raumplaner für das Thema?
Auf unserer Mitgliederversammlung wollen wir darüber diskutieren, was bisher an neuen Aktivitäten gestartet wurde und wie und wo noch „Baustellen“ sind. Der Vorstand lädt Sie recht herzlich zur Mitgliederversammlung ein und hofft, dass Sie auch an den weiteren Veranstaltungen im Umfeld unserer Versammlung teilnehmen können.
27. Mai 2018, 15.30 Uhr Dahlien-Aktion 2018 Brigitte-Reimann-Literaturhaus | Gartenstr. 6 | 17033 Neubrandenburg „Es dämmert, ich kann schon die weiße Dahlie im Garten sehen. Es ist noch nicht sechs Uhr. Zum ersten Mal seit langer Zeit sitze ich wieder in aller Herrgottsfrühe am Schreibtisch, zum erstenmal wieder an meinem Buch. Sieg und Triumph.“
Brigitte Reimann (Tagebuchaufzeichnung, 9. Oktober 1969)
In diesem Sinne wird eine Dahlie gepflanzt werden durch Oberbürgermeister Silvio Witt .
27. Mai 2018, 16.00 Uhr Buchvorstellung „Brigitte Reimann in Neubrandenburg“ Brigitte-Reimann-Literaturhaus | Gartenstr. 6 | 17033 Neubrandenburg Buchvorstellung mit Autor und BRG-Vorstandsmitglied Dr. Matthias Aumüller.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Margrid Bircken
„Stadt und Literatur – zum 85. Geburtstag von Brigitte Reimann“ – Konferenz in Burg bei Magdeburg
Cover „Franziska Linkerhand“
Was: Interdisziplinäre Konferenz „Stadt und Literatur – zum 85. Geburtstag von Brigitte Reimann“ Wann: 06.–08.09.18 Wo: Burg bei Magdeburg Wieviel: Teilnahmebeitrag Gesamtprogramm 12 € / erm. 6 €, Besuch einzelner Teile möglich Anmeldung: E-Mail an newsletter@brigittereimann.de
„Ich habe für diese Stadt gekämpft, damit es den Leuten Spaß macht, dort zu wohnen …“. Für dieses Ziel hat sich die Schriftstellerin Brigitte Reimann nicht nur in ihrem Roman „Franziska Linkerhand“ engagiert. 1960 bis 1968
war sie in Hoyerswerda Zeugin des Aufbaus der Neustadt und griff in die Debatten ein, wie man in einer sozialistischen Stadt arbeiten und leben sollte. Das müsste sich auch in der Art und Weise des Bauens wiederfinden, die sie als „kluge Synthese zwischen dem Notwendigen und dem Schönen“ verstanden wissen wollte. Brigitte Reimann ist am 20. Februar 1973 in Berlin gestorben; vor 85 Jahren, am 21. Juli 1933, wurde sie in Burg bei Magdeburg geboren. Anknüpfend an den Kampf der Autorin um die menschliche Stadt will die Tagung StadtplanerInnen, LiteratInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen und BürgerInnen der
Stadt miteinander ins Gespräch bringen.
„‚Release me…‘ Brigitte Reimanns Erzählung ‚Die Geschwister‘ und Egon Richters Roman ‚Zeugnis zu dritt‘ – ein Vergleich“ – Lesung in Neubrandenburg
Cover „Die Geschwister“
Was: Vortrag und Lesung mit Viola Kühn und Christel Reddig „‚Release me…‘ Brigitte Reimanns Erzählung ‚Die Geschwister‘ und Egon Richters Roman ‚Zeugnis zu dritt‘ – ein Vergleich“ Wann: Mo., 23.04.18, 19 Uhr Wo:Brigitte-Reimann-Literaturhaus, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg Wieviel: 6 €, erm. 4 € Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de
Elisabeth Möbius, die wegen ihres republikflüchtigen Sohnes in den 50iger Jahren ihre Arbeit als Lehrerin verlor, und die emotionale Zerreißprobe der Geschwister Elisabeth, Ulli und Conrad Arendt, der mit seiner jungen Familie rechtswidrig die DDR verließ – thematisiert werden in beiden Büchern Schwierigkeiten naher Angehöriger in der DDR. Es handelt sich in beiden Fällen um literarisch bearbeitete Geschichten, die auf einem wahren Hintergrund beruhen. Es wird der Versuch unternommen, insbesondere Brigitte Reimanns Lebenswirklichkeit und die Orientierungsschwierigkeiten für junge Menschen in der DDR vor dem Mauerbau in Erinnerung zu rufen.
Das Programm zum Brigitte-Reimann-Jahr wird gefördert vom Immobilienfonds Ärztehaus An der Marienkirche Neubrandenburg.
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Die DDR-Autorin war besessen vom Leben und vom Schreiben. Berühmt wurde sie durch ihre Bücher „Ankunft im Alltag“, „Die Geschwister“ und „Franziska Linkerhand“. Kompromisslos und kritisch setzte sie sich nicht nur in ihnen mit der DDR auseinander. Im Vortrag werden ihr kurzes Leben – sie wurde nur 39 Jahre alt – und ihre literarische Arbeit vorgestellt.
Brigitte-Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
1967, Hoyerswerda, der Wohnkomplex I mit der Gaststätte „Glück auf“ (Foto: Archiv Stadtmuseum Hoyerswerda)
Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda Wann: Sa., 17.03.18, 10 Uhr Wo: Liselotte-Herrmann-Str. 20,
02977 Hoyerswerda Anmeldung: Tel. 03571/412016, Mail Info@kunstverein-hoyerswerda.de
Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert. Weiterlesen →
„Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern. 1963-1973“ – Lesung in Stendal
Cover der Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Christa Wolf (Aufbau Verlag)
Was: Martina Gedeck und Corinna Harfouch lesen Brigitte Reimann und Christa Wolf Wann: Sa, 17.03.18, 17 Uhr Wo:Schloss Neuhardenberg, Großer Saal, Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg Wieviel: 15 €, erm. 11 € Karten: Tel. 033476 600-750 oder online
Martina Gedeck und Corinna Harfouch lesen aus der Korrespondenz von Brigitte Reimann und Christa Wolf. In den Briefen und Notizen findet sich jede Nuance, die intensives Leben ausmacht. Zwei kreative, engagierte Frauen ermutigen einander, Konflikte durchzustehen und den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei entfaltet sich ein authentisches Porträt des DDR-Alltags voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen.