Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Mi., 23.09.15, 17 Uhr
Wo: Treffpunkt am Akzent Congresshotel, Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 1, 02977 Hoyerswerda
Wieviel: 5 €; erm. 3,50 €; Schüler Studenten, Hartz IV: 1,50 €
Kontakt:
03571/412016

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Brigitte Reimann – Ich bedaure nichts“ – Lesung in Halle

Was: „Ich bedaure nichts“ – Lesung mit Christa Jacob
Wann: Mi., 30.09.2015, 14:30–16:30 Uhr
Wo: LiLa – Linker Laden, Leitergasse 4, 06108 Halle
Kontakt: Tel.  0391 25191475 oder E-Mail an info@rosaluxsa.de

Eine Schriftstellerin und Rebellin mit Leib und Seele berichtet voller Lebenslust über Widersprüche in der DDR und ihren Umgang mit ihnen. Es liest Christa Jacob.

„Unser kurzes Leben“ – Filmvorführung in Bad Doberan

Filmplakat "Unser kurzes Leben"

Filmplakat „Unser kurzes Leben“

Was: Vorführung des Films Unser kurzes Leben
Wann: Mi., den 30.09.2015, 17.00 + 20.00 Uhr
Wo: Kamp-Theater Bad Doberan, Severinstraße 4, 18209 Bad Doberan
Wieviel: 6 €
Kontakt: Tel. 03 82 03 – 6 24 13

Die junge Architektin Franziska trennt sich von ihrem Mann und scheidet freiwillig aus dem Mitarbeiterstab eines berühmten Dresdner Professors aus, um in einem Kleinstadtbüro zu arbeiten. Hart in ihren Anforderungen an sich selbst und voller Ideale möchte sie eine Stadt bauen, in der sich die Menschen wohlfühlen. Doch Franziska spürt bald, wie sehr sich ihre Vorstellungen und Wünsche vom tatsächlichen, oft bürokratischen Arbeitsalltag unterscheiden. Ihre Kollegen überzeugt sie von einem Ideenwettbewerb zur Umgestaltung des Stadtzentrums. Als Franziskas Entwurf überzeugen kann und sie den Wettbewerb gewinnt, geschieht für sie Unerwartetes: Die Umsetzung des Projekts wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Regie: Lothar Warneke, Spielfilm – DDR, 1980, 113 Min.

Unser kurzes Leben basiert auf dem teils autobiografischen Roman Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann.

Siegfried Pitschmanns „Erziehung eines Helden“ – Buchvorstellung in Neubrandenburg

Cover "Erziehung eines Helden"

Cover „Erziehung eines Helden“

Was: Buchvorstellung von Siegfried PitschmannErziehung eines Helden mit der Herausgeberin Kristina Stella
Wann: Mi., 22.09.15, 19 Uhr
Wo: Literaturzentrum Neubrandenburg, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 6 €, erm. 4 €
Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder E-Mail info@literaturzentrum-nb.de

Vor fast 60 Jahren geschrieben, ist nun erstmalig Pitschmanns Roman über seinen Aufenthalt auf der Baustelle des Kombinats „Schwarze Pumpe“ erschienen. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Musikers, der in die Arbeitswelt hineinwächst und sich unter Fundamentgießern, Gerüstbauern und Betonarbeitern behaupten lernt.Der Realismus der Darstellung und die moderne Erzählweise aber stießen bei Kulturfunktionären in der DDR auf wütende Kritik. Der Autor wurde der „harten“ Schreibweise und westlicher Dekandenz bezichtigt, die Angriffe trieben ihn in einen Selbstmordversuch. Das Buch, zu Pitschmanns Lebezeiten nie erschienen, wird von der Herausgeberin Kristina Stella vorgestellt.

„Stereo-Effekte“: Marica Bodrozic: „Mein weißer Frieden“ – Lesung in Neubrandenburg

"Mein weißer Frieden", Marica Bodrožić

„Mein weißer Frieden“, Marica Bodrožić

Was: Lesereihe „Stereo-Effekte“: Marica Bodrozic: Mein weißer Frieden
Wann: Mi., 09.09.2015, 19:00 Uhr
Wo: Literaturzentrum Neubrandenburg, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 6 €, erm. 4 €
Anmeldung: Tel. 0395/5719180 oder E-Mail info@literaturzentrum-nb.de

Die in Svib/Dalmatien geborenen Autorin erzählt vom Dorf ihrer Kindheit, wo ihr Vater ihr den Sternenhimmel des Südens erklärte, von Begegnungen mit Land und Leuten vor und nach dem Krieg in den 1990er Jahren, von Schönheit und Verwüstungen der südlichen Landschaft. Dabei geht es ihr um die Beschwörung der humanistischen Werte und um die Hinwendung zum freien Menschen, der nur dann wirklich frei sein kann, wenn er lernt, auch das Dunkle in seiner eigenen Geschichte zu sehen.

Moderation: Dr. Carola Opitz-Wiemers, Berlin, Literaturwissenschaftlerin und Publizistin

Die Lesereihe wird von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 05.09.15, 10 Uhr
Wo: Treffpunkt am einstigen Wohnort der Autorin in der Liselotte-Hermann-Str. 20, 02977 Hoyerswerda
Wieviel: 5 €; erm. 3,50 €; Schüler Studenten, Hartz IV: 1,50 €
Kontakt:
03571/412016

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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„Unser kurzes Leben“ – Filmvorführung in Berlin

Filmplakat "Unser kurzes Leben"

Filmplakat „Unser kurzes Leben“

Was: Vorführung des Films Unser kurzes Leben
Wann: Do., den 20.08.2015, 21 Uhr
Wo: Freilichtbühne Weißensee, Große Seestraße 8-10, 13086 Berlin
Wieviel: 6,50 €
Kontakt: Tel. 0152 – 15 77 41 42, E-Mail info@freilichtbuehne-weissensee.de

Die junge Architektin Franziska trennt sich von ihrem Mann und scheidet freiwillig aus dem Mitarbeiterstab eines berühmten Dresdner Professors aus, um in einem Kleinstadtbüro zu arbeiten. Hart in ihren Anforderungen an sich selbst und voller Ideale möchte sie eine Stadt bauen, in der sich die Menschen wohlfühlen. Doch Franziska spürt bald, wie sehr sich ihre Vorstellungen und Wünsche vom tatsächlichen, oft bürokratischen Arbeitsalltag unterscheiden. Ihre Kollegen überzeugt sie von einem Ideenwettbewerb zur Umgestaltung des Stadtzentrums. Als Franziskas Entwurf überzeugen kann und sie den Wettbewerb gewinnt, geschieht für sie Unerwartetes: Die Umsetzung des Projekts wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Regie: Lothar Warneke, Spielfilm – DDR, 1980, 113 Min.

Unser kurzes Leben basiert auf dem teils autobiografischen Roman Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann. Der Film wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe DEFA-Donnerstag gezeigt.

„‚Wär schön gewesen‘ – Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann“ – Lesung in Bad Doberan

„Wär schön gewesen!“ - Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann

„Wär schön gewesen!“ – Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann

Was: „Wär schön gewesen“ – Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann
Wann: Do., den 20.08.2015, 19.30 Uhr
Wo: Ehm-Welk-Haus, Dammchaussee 23, 18209 Bad Doberan
Wieviel: 8 €
Kontakt: Tel. 038203-62325

Die Schauspieler Lydia Wilke und Fabian Ranglack lesen aus dem 2013 im Aisthesis-Verlag erschienenen Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und ihrem zweitem Ehemann Siegfried Pitschmann.

Der Briefwechsel ermöglicht nicht nur einen Einblick in das private und berufliche Zusammenleben der beiden Schriftsteller, er gibt auch Auskunft über Ereignisse, die Brigitte Reimann in ihren Tagebüchern nicht thematisiert, und lässt bislang unbekannte Facetten der Autorin entdecken. Die zwischen 1958 und 1971 entstandenen Briefe zeugen darüber hinaus von der Euphorie der Künstler in der Frühzeit der DDR; sie geben ein authentisches Zeugnis aus der Zeit des „Bitterfelder Weges“ und der „Ankunftsliteratur“ und berichten vom Leben und Schreiben der Schriftsteller in der noch jungen Republik.

Siegfried Pitschmanns „Erziehung eines Helden“ – Lesung und Besprechung in Damnatz

Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann in ihrem Arbeitszimmer in Hoyerswerda (Foto: Humann, Literaturzentrum Neubrandenburg)

Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann in ihrem Arbeitszimmer in Hoyerswerda (Foto: Humann, Literaturzentrum Neubrandenburg)

Was: Lesung und Besprechung von Siegfried Pitschmanns Erziehung eines Helden von Hans-Wolfgang Lesch
Wann: Fr., 17.07.15, 19 Uhr
Wo: Kulturtenne Damnatz, Achter Höfe 55 , 29472 Damnatz
Wieviel: 10 €
Anmeldung: Tel. 05865-980298 (AB) oder E-Mail kulturtenne@t-online.de

Als der 29jährige Siegfried Pitschmann, seinerzeit frisch mit der jungen DDR-Erfolgsautorin Brigitte Reimann verheiratet, im Sommer 1959 für sein Romanmanuskript Erziehung eines Helden sowohl vom Aufbau Verlag wie auch vom DDR-Schriftstellerverband mit einem völligen Verriss abgestraft, ihm „Kleinbügertum“, „Amerikanismus“ und „hartes Schreiben im Stil Hemingways“ vorgeworfen wurden, konnte er nicht ahnen, dass der Roman mehr als 55 Jahre später veröffentlicht und eine  außergewöhnlich große Medien- und Öffentlichkeitsresonanz finden würde.

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Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Hinweistafel am einstigen Hauseingang Brigitte Reimanns in der Liselotte-Hermann-Str. 20. (Foto: Margrid Bircken)

Was: Brigitte Reimann-Spaziergang durch Hoyerswerda
Wann: Sa., 18.07.15, 10 Uhr
Wo: Treffpunkt am einstigen Wohnort der Autorin in der Liselotte-Hermann-Str. 20, 02977 Hoyerswerda
Wieviel: 5 €; erm. 3,50 €; Schüler Studenten, Hartz IV: 1,50 €
Kontakt:
03571/412016

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann lebte neun Jahre ihres kurzen Lebens in Hoyerswerda. Hier schrieb sie ihre wichtigsten Bücher und arbeitete im Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe. Später wird die Stadt Handlungsort ihres letzten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand werden, die Geschichte einer Architektin, die eine schöne Stadt schaffen will und an geistiger Enge und Mangel an Mut und Material scheitert.
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