Newsletter der Brigitte-Reimann-Gesellschaft

Die Brigitte-Reimann-Gesellschaft verfügt nun auch über einen Newsletter. Mit dem Newsletter möchte der Vorstand der Gesellschaft mit den Mitgliedern und anderen Interessierten in einen engeren Kontakt kommen. Dreimal im Jahr wird zukünftig auf diesem Wege über Aktuelles aus der Gesellschaft, über Brigitte Reimann und das literarische und kulturelle Umfeld informiert werden.

Die erste Ausgabe des Newsletters ist bereits erschienen und kann hier eingesehen werden.

„Nach der Ankunft im Alltag“ – Wanderausstellung in Bad Doberan

Tafel der Wanderausstellung "Nach der Ankunft im Alltag"

Tafel der Wanderausstellung „Nach der Ankunft im Alltag“

Was: Wanderausstellung Nach der Ankunft im Alltag
Wann: 14.07.15–30.08.15, Di./Do. 13–15 Uhr
Wo: Ehm-Welk-Haus, Dammchaussee 23, 18209 Bad Doberan
Kontakt: Tel. 038203 62325

Die Wanderausstellung, welche Brigitte Reimanns Leben und Werk aus verschiedenen thematischen Perspektiven in den Fokus nimmt, entstand als ein Gemeinschaftsprojekt des Literaturzentrums Neubrandenburg, der Brigitte Reimann-Gesellschaft und dem Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Viele Fotos (größtenteils aus dem Privatnachlass des Brigitte Reimann-Archivs) und Textdokumente bieten einen interessanten und humorvollen Querblick über das Leben der Schriftstellerin und bringen ihre Wohnorte, Bekanntschaften sowie die kulturellen und zeitgeschichtlichen Hintergründe näher.

Am Do., den 16.07.15, findet um 19.30 Uhr im Ehm-Welk-Haus anlässlich der Ausstellung die literarisch-musikalische Veranstaltung „Brigitte Reimann – aus ihrem Leben gelesen…“ statt. Es liest Heidi Greßmann, Musik von Olga Ende. Eintritt: 5 €.

3. Brigitte-Reimann-Abend in Heiddorf

Was: Brigitte Reimanns Roman „Franziska Linkerhand“ und Lothar Warnekes Spielfilm von 1981 „Unser kurzes Leben“  (Vortrags-Filmabend)
Wann: Fr., den 10.07.2015, 19 Uhr
Wo: Kunstraum Heiddorf, Ernst-Thälmann-Str. 6, 19294 Neu Kaliß
Kontakt: Tel. 038 758 / 200 63

„Unser kurzes Leben“ – Linkerhand-Verfilmung erscheint auf DVD

"Unser kurzes Leben": Linkerhand-Verfilmung erscheint auf DVD

„Unser kurzes Leben“: Linkerhand-Verfilmung erscheint auf DVD

Die lebenshungrige, junge Architektin Franziska Linkerhand geht in die Provinz, um sich von ihrem bisherigen Professor freizumachen und ihre gescheiterte Ehe hinter sich zu lassen. Sie kommt in ein Kollektiv, dessen Chef vor den Zwängen der Praxis bereits kapituliert hat. Franziska aber will die Trennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit, wie sie in der Vorstadt in Beton gegossen wird, aufheben. Auseinandersetzungen bleiben unvermeidlich. Im Kipperfahrer Trojanovicz lernt sie einen neuen Mann kennen und lieben. Aber wie im Beruf macht Franziska auch im Privatleben keine Kompromisse.

Unser kurzes Leben basiert auf dem teils autobiografischen Roman Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann. Der Film liefert ein illusionsloses Bild der DDR der 60er und 70er Jahre und zeigt eine freimütige, radikale Franziska Linkerhand in einer Parabel um Sehnsucht, Stadt und Schmerz. Er wird am 3. Juli 2015 bei absolut Medien auf DVD erscheinen.

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„Niemand kann so lieben wie ich …!“ – Literarische Performance beim Sommerfest im Literaturzentrum Neubrandenburg

Was: „Niemand kann so lieben wie ich …!“ – Literarische Performance beim Sommerfest des Literaturzentrums Neubrandenburg
Wann: Sa., den 20.06.2015, 20 Uhr
Wo: Literaturzentrum Neubrandenburg, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg
Wieviel: 8 €, erm. 6 €
Anmeldung: 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de

Helen Hessel (1886-1982), Malerin, Autorin, in Berlin geboren, ab 1912 in Frankreich lebend, nach dem 2. Weltkrieg für die UN in New York tätig, Übersetzerin von Nabokovs Lolita, hat kein eigenes Werk hinterlassen. Berühmt wurde sie durch Truffaults Verfilmung des Romans Jules et Jim von Henri-Pierre Roché, in dem dieser die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, Helen und Franz Hessel (der u. a. Hans Falladas Lektor war) beschreibt. Anhand ihrer eigenen Texte und Briefe, Aussagen von Zeitzeugen und Weggefährten und der literarischen Zeugnisse der beiden Männer entsteht das facettenreiche Kaleidoskop eines wilden Lebens mit kapriziösen Höhenflügen und tragischen Bruchlandungen. Ein Blick hinter die Kulissen der legendären Ménage-à-trois.

Literarische Performance mit Ingrid Sattes und Natascha Bub. Eine Veranstaltung im Neubrandenburger Bücherfrühling, gefördert von der Stadt Neubrandenburg.

2. Brigitte-Reimann-Abend in Heiddorf

Was: Die Tagebücher der Brigitte Reimann und Markus Imbodens Spielfilm von 2004 „Hunger auf Leben“ (Vortrags-Filmabend)
Wann: Fr., den 12.06.2015, 19 Uhr
Wo: Kunstraum Heiddorf, Ernst-Thälmann-Str. 6, 19294 Neu Kaliß
Kontakt: Tel. 038 758 / 200 63

„Wär schön gewesen“ Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann – Lesung in Schwaan

„Wär schön gewesen!“ - Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann

„Wär schön gewesen!“ – Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann

Was: „Wär schön gewesen“ – Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann
Wann: Do., den 11.06.2015, 19 Uhr
Wo: Stadtbibliothek Schwaan, Wallstr. 42, 18258 Schwaan
Kontakt: Tel. 03844 – 813938

Die Schauspieler Lydia Wilke und Burkhard Kurt lesen aus dem 2013 im Aisthesis-Verlag erschienenen Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und ihrem zweitem Ehemann Siegfried Pitschmann.

Der Briefwechsel ermöglicht nicht nur einen Einblick in das private und berufliche Zusammenleben der beiden Schriftsteller, er gibt auch Auskunft über Ereignisse, die Brigitte Reimann in ihren Tagebüchern nicht thematisiert, und lässt bislang unbekannte Facetten der Autorin entdecken. Die zwischen 1958 und 1971 entstandenen Briefe zeugen darüber hinaus von der Euphorie der Künstler in der Frühzeit der DDR; sie geben ein authentisches Zeugnis aus der Zeit des „Bitterfelder Weges“ und der „Ankunftsliteratur“ und berichten vom Leben und Schreiben der Schriftsteller in der noch jungen Republik.

Siegfried Pitschmanns Roman „Erziehung eines Helden“ – Buchpremiere in Spremberg

Lesung und Filmvorstellung in Spremberg

Buchpremiere in Spremberg

Was: Buchpremiere von Siegfried Pitschmanns Erziehung eines Helden
Wann: Fr., den 05.06.2015, 19.30 Uhr
Wo: Spreekino Spremberg, Am Markt 5, 03130 Spremberg
Wieviel: 5 €
Karten: Vorverkauf über die Tourist-Information Spremberg

Am 5. Juni stellt Kristina Stella den von ihr herausgegebenen Roman Erziehung eines Helden von Brigitte Reimanns zweitem Ehemann Siegfried Pitschmann vor. Auch Pitschmanns Kinder Nora Pitschmann und Dr. Thomas Pitschmann werden anwesend sein.

Im Anschluss an die Buchpremiere wird der Film Hunger auf Leben gezeigt,  in dem Martina Gedeck die Rolle der Brigitte Reimann übernahm, Kai Wiesinger als Siegfried Pitschmann zu sehen ist.

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„Nur eine Rose als Stütze“ – Rosenaktion des Vereins Literaturlandschaften

Was: „Nur eine Rose als Stütze“ – Rosenaktion des Vereins Literaturlandschaften
Wann und Wo: Sa., den 06.06.2015, 10 Uhr, Literaturzentrum Neubrandenburg, Gartenstr. 6, 17033 Neubrandenburg bzw. um 14 Uhr am Grab von Brigitte Reimann auf dem Friedhof Oranienbaum, Kirchstraße, 06785 Oranienbaum-Wörlitz
Anmeldung: 0395/5719180 oder info@literaturzentrum-nb.de

Der Verein Literaturlandschaften setzt sich für den Erhalt und die Pflege deutscher Literaturstätten ein. Jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende ehrt der Verein Dichtergräber mit einem Rosentag. Literaturfreunde landauf und landab sind einladen, sich mit einer Rose in der Hand aufzumachen an einen Dichterort, um die Erinnerung durch die Blume sprechen zu lassen.

Das Literaturzentrum Neubrandenburg nimmt an dieser Aktion mit einer Lesung aus Werken verstorbener Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Region teil und lädt anschließend zu einem Picknick im Literaturhausgarten ein. Danach geht es in Fahrgemeinschaften zu den Dichtergräbern in Neubrandenburg, Groß Nemerow, Neustrelitz, Wesenberg, Carwitz und Passentin.

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